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„In Psycho habe ich das Publikum geführt, als ob ich auf einer Orgel gespielt hätte“ – so beschrieb Hitchcock sein eigenes Meisterwerk. Am 18. Februar 2027 machen Matthias Brandt und Jens Thomas daraus einen Abend, der unter die Haut geht: inszenierte Lesung trifft live improvisierten Soundtrack, im Friedrichsforum Bayreuth.

Matthias Brandt, einem breiten Publikum vor allem als Münchner „Polizeiruf 110″-Kommissar Hanns von Meuffels bekannt, greift für seine Lesung nicht nur auf Hitchcocks Film zurück, sondern auch auf Elemente der literarischen Vorlage. So lässt er die beklemmende Geschichte um das Bates Motel und seinen geheimnisvollen Betreiber Norman Bates auf der Bühne neu entstehen – und macht aus dem Stoff ein intensives, vielschichtiges Bühnenerlebnis.

Jens Thomas, von der Süddeutschen Zeitung als „Jimi Hendrix des Flügels“ bezeichnet, entwickelt dazu live einen improvisierten Soundtrack. Die Musik entsteht unmittelbar im Moment, reagiert auf Stimme, Rhythmus und Atmosphäre der Lesung – nichts ist festgelegt, nichts einstudiert. Brandt und Thomas treiben sich gegenseitig an und erschaffen gemeinsam einen Dialog zwischen Sprache und Musik, der jeden Abend einmalig macht.

Alfred Hitchcocks „Psycho“ gilt bis heute als einer der einflussreichsten Filme der Geschichte. Diese Inszenierung im Friedrichsforum Bayreuth verspricht eine ganz eigene, packende Annäherung an diesen Klassiker.

Donnerstag, 18. Februar 2027, Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, Friedrichsforum Bayreuth

Tickets unter www.leselust-bayreuth.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Bildquelle: Steven Haberland