Zum 25. Mal lädt der fränkische Pianist Paul Sturm zum Gesprächskonzert am Theater Ansbach ein. Beim Jubiläum geht es um Franz Schubert und darum, welche Rolle das Klavier in seinem Schaffen spielt.
Paul Sturm setzt mit dem Jubiläum seine jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Theater fort. Bei der Matinee widmet er sich dem Komponisten Franz Schubert und beleuchtet unter dem Motto „Die Bedeutung des Klaviers in seinem kompositorischen Schaffen“, was dessen Klavierwerk auszeichnet. Anhand ausgewählter Kompositionen will er zeigen, welche Neuerungen und Besonderheiten Schuberts Klaviermusik hat. Sie sei nicht nur in der Nachfolge von Mozart und Beethoven zu sehen, sondern weise weit in die Zukunft.
Das Gesprächskonzert ist ein besonderes Format, bei dem nicht allein das Hören der Musik im Mittelpunkt steht. Sturm schafft einen Rahmen, in dem über das Gehörte gesprochen und Fachwissen vermittelt wird.
Zu erleben ist Schubert als Meister des gesanglichen Klavierspiels im „Impromptu Ges-Dur“ (D 899/3) oder als Gigant der kleinen Klavierminiaturen mit einer Auswahl von Walzern und Deutschen Tänzen. Im Schlusssatz der „Wandererfantasie in C-Dur“ (D 760) zeigt er sich als Virtuose, der das Klavier wie ein Orchester klingen lässt. Weitere Werke sind der erste Satz der „Klaviersonate a-Moll“ (D 784), der zweite Satz der großen „Sonate in A-Dur“ (D 959) und die „13 Variationen über ein Thema von Anselm Hüttenbrenner“ (D 576).
Karten kosten 20 Euro, ermäßigt 14 Euro (an der Tageskasse jeweils 1 Euro mehr) und gibt es unter www.theater-ansbach.de, www.reservix.de und im Theater Ansbach. Es gilt freie Platzwahl.
Sonntag, 8. November 2026, 11 Uhr, Karlshalle (Kulturzentrum am Karlsplatz), Karlsplatz 7/9, 91522 Ansbach
Bildquelle: Verena Trottmann


