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Güner Yasemin Balci – Heimatland

Januar 23 @ 20:00

»Meine Vorfahren haben in den Bergen mit bloßen Händen gegen Bären
gekämpft, glaubt ihr wirklich, ich überlasse euch meine Heimat, einfach so, weil ihr mich einschüchtern wollt mit euren Rassismus-Vorwürfen? Könnt ihr voll vergessen!«

Als türkische Gastarbeiter kamen Güner Balcis Eltern nach Berlin-Neukölln. Der Einzug in eine Wohnung mit eigenem Bad im Rollbergviertel war für sie ein Meilenstein des Ankommens in einer ihnen fremden Welt. Aber das einstige Arbeiterviertel, in dem ihre Tochter eine unbeschwerte Kindheit erlebte, verwandelte sich Anfang der Achtzigerjahre zunehmend in einen sozialen Brennpunkt. Die Söhne arabischer Großfamilien beherrschten das Geschehen. Ein reaktionärer Islam machte sich breit, der Mädchen und Frauen die Selbstbestimmung verweigerte.

Güner Balci erzählt von Selbstbehauptung und Scheitern, von
Freundschaft und Verlust in einem Viertel, das zu ihrer Lebensschule wurde. Eine leidenschaftliche Liebeserklärung an ihr Heimatland Deutschland.

»Güner Balci ist eine hochbegabte Fernsehjournalistin und Schriftstellerin«, Frank Schirrmacher, FAZ

»Darin sieht Güner Balci ihre Aufgabe: Den Finger in die Wunde legen, Missstände benennen – und damit zum Wandel der Identität des Islams beizutragen.« DLF

Bildquelle: Jesco Denzel

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