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Kleiner Mann – was nun? von Tankred Dorst, Peter Zadek nach Hans Fallada

März 12 @ 19:30

Regie: Robert Arnold
Bühne, Kostüm: Christina Wachendorff
Musik: Martin Geisen
Musikalische Einstudierung: Ulrike Koch

Der kleine Mann, Johannes Pinneberg, sucht 1930 seinen Platz in der Gesellschaft. Doch die Weimarer Republik ist ein hartes Pflaster und allmählich verschlingt die Weltwirtschaftskrise die Träume und Wünsche der kleinen Leute. Zwischen Eheglück, drohender Arbeitslosigkeit und unter dem Schatten des aufziehenden Nationalsozialismus erleben die werdenden Eltern Johannes Pinneberg und seine Frau Emma “Lämmchen” Mörschel die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen.

Autor Hans Fallada schreibt von den Sorgen und Wünschen eines Mannes, der nur einer von sechs Millionen ist. Er erzählt, wie er selbst sagt, von einem Niemand und darüber, was dieser Niemand fühlt und denkt. Dadurch rückt er den vermeintlich Ersetzbaren ins Rampenlicht und zeigt, wie erbarmungslos die Leistungsgesellschaft die Pinnebergs dieser Welt ausnutzt. Die Musik von Erwin Bootz, welche sprichwörtlich die Fassade der heilen Welt vorspielt, gibt dem Stück über den kleinen Mann eine besondere Tragikomik.

Der Roman Kleiner Mann – was nun? erschien 1932 und ist seitdem ein zeitloser Klassiker der deutschen Literatur, der sich besonders heute erschreckend aktuell anfühlt.

mit:
Nicole Schneider ,Katja Schumann, Sophie Weikert, Anna Woll; Martin Geisen, Niklas Schüler

sowie vom Stadtensemble:
Jutta Mack, Doris Püttner, Silvia Gabriele Schäuble; Jochen Ackermann, Alexander Schumann

Bildquelle: Theater Ansbach

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