Wehrpflicht, Verteidigungsetat, europäische Abschreckung: Joschka Fischer stellt die großen Fragen der deutschen Außenpolitik – und liest aus seinem neuen Werk „Wer sind wir? Deutschland auf der Suche nach seiner Identität“ am 8. Oktober im Friedrichsforum Bayreuth.
Nach einem Vierteljahrhundert des 21. Jahrhunderts steht Deutschland vor einer Lage, die sich Grundlegend von allem unterscheidet, was die Bundesrepublik seit 1945 kannte: Russlands Krieg in Europa, der Rückzug der USA als Garantiemacht, die Revolution der künstlichen Intelligenz, die Rivalität globaler Mächte und der Aufstieg des Globalen Südens. Eine neue Weltordnung entsteht – und Deutschland steht mitten drin, als drittstärkste Industrienation der Welt, aber mit einer zerborstenen Geschichte, die es noch immer postnational denken lässt.
Joschka Fischer, Ex-Außenminister und Vizekanzler, einer der profiliertesten politischen Denker des Landes, fragt: Kann das so bleiben? Was bedeutet es heute, dem Vertrauen gerecht zu werden, das Deutschland seit 1945 zurückgewonnen hat? Und wie geht das zusammen mit den völlig neuen militärischen, technologischen und politischen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts?
Ein Abend für alle, die politisches Denken auf hohem Niveau schätzen – im Friedrichsforum Bayreuth, einem der wichtigsten Kulturorte Oberfrankens.
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr, Friedrichsforum Bayreuth
Karten an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0951-23837 oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de.
Bildquelle: Veranstaltungsservice Bamberg



