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Bamberger Symphoniker – Kammerkonzert

6. Oktober - 20:00

Ein Kammerkonzert der Bamberger Symphoniker widmet sich Werken im Schatten von Beethovens Erbe. Den Auftakt bildet George Onslows Klavierquintett in B-Dur op. 79b (1849) – Onslow, der von 1784 bis 1853 lebte, trug den Beinamen „französischer Beethoven“ für seine innovativen Kammerwerke; sein Quintett besticht durch die ungewöhnliche Besetzung mit Kontrabass und bemerkenswerte Vitalität. Es folgt Robert Schumanns Phantasiestücke op. 88 für Klaviertrio, entstanden 1842 in einem außergewöhnlich produktiven Kammermusikjahr – eine „zauberhafte Sammlung von Sätzen mit kontrastierenden Charakteren“, darunter eine lebhafte Humoreske mit rhythmischen Anklängen an Beethovens Geistertrio. Den Abschluss bildet Hermann Goetz‘ Klavierquintett op. 16 (1874), ein zutiefst bewegtes Kammerwerk von überwiegend düsterer Grundstimmung. Es musizieren Julia Hoover (Violine), Christof Kuen (Viola), Katja Kuen (Violoncello), Christian Hellwich (Kontrabass) und David Höppner (Klavier).

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