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Alarmsignal

6. November - 20:00
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Um der Tristesse des Kleinstadtalltags in Celle zu entgehen, beschließen ein paar Freunde kurz nach der Jahrtausendwende, die Band ALARMSIGNAL zu gründen. Die ersten Songs sind schnell geschrieben. Die Clubs, in denen sie spielen, werden mit jedem Album größer und schon bald sind sie auch auf größeren Festivals gern gesehene Gäste. Mit „Insomnia“ erschien nun ihr mittlerweile neuntes Studio-Album.
Schon der Titel des Albums beschreibt treffend die schlaflosen Nächte, die viele von uns in den aktuell unruhigen Zeiten haben. Sänger und Bassist Steff erklärt:

“Auf politischer und sozialer Ebene raubt uns vieles den Schlaf: die Dummheit, die Ignoranz, der Egoismus, der Hass und die Rückwärtsgewandtheit der Menschheit. Wir haben 2025 und anstatt aus der Vergangenheit zu lernen, rückt Europa immer weiter nach rechts. Rechtsextreme Sprache und Hate-Speech werden immer mehr salonfähig, bei Politiker*innen, in der Gesellschaft, überall. Die sozialen Netzwerke sind voll von Rassismus, Antisemitismus, Fakenews und grauenvollem Sexismus oder Homophobie.”

– Viele der Songs auf dem neuen Album sind Versuche, die immer komplexere Welt zu verstehen oder auch Unverständnis auszudrücken, sowohl Begebenheiten von außen als auch innere Widersprüche und Gedanken zu verarbeiten, sowie ein wenig Ordnung in das Chaos zu bringen, das uns alle Tag für Tag umgibt. Alles ändert sich und auch die Band bleibt im Wandel: Chris (KOTZREIZ, JENNIFER ROSTOCK, BERLIN BLACKOUTS) ist nicht nur Feature-Gast bei einem Song, sondern sitzt nach einem Besetzungswechsel nun fest am Schlagzeug der Band – Mit dem Album startet in jeglicher Hinsicht ein neues Kapitel für ALARMSIGNAL. Neben durchweg positiven Kritiken stieg die Band auf einem sensationellen 15. Platz in die offiziellen deutschen Album-Charts ein und knüpft damit nahtlos an den Erfolg des Vorgänger-Albums „Ästhetik des Widerstands“ (Platz 20) an.

Auch die Live-Auftritte von ALARMSIGNAL bestätigen ihren Status als eine der bekanntesten und umtriebigsten Deutschpunk-Bands – mittlerweile über 600 gespielte Konzerte und zuletzt ausverkaufte Shows im legendären SO36 in Berlin oder dem Leipziger Conne Island. Überall wo ALARMSIGNAL auftaucht, ist euphorische Stimmung garantiert – Wir freuen uns auf die anstehende Tour sowie schwitzige Moshpits auf Festivals in jedem Winkel der Republik!

/// Support: Arrested Denial

Die Hamburger Punkrocker Arrested Denial stehen für Streetpunk mit eingängigen Melodien, Offbeats und hier und da auftauchenden Trompeten. Mit Songs wie „Nationalisten aller Länder“ von ihrem letzten Album „Frei.Tal“ hat die Band nicht nur ihren Platz in zahlreichen Playlisten dieser Welt gefunden, sondern sich politisch auch klar antifaschistisch verortet. Am 5.12.2025 erscheint das dritte Album „Nirgendwo Angekommen“ auf Bakraufarfita Records.

Gegründet hat sich die Band Ende 2009 in Hamburg. Nach der 2010 in Eigenregie und zum freien Download veröffentlichten EP „Church on Friday“ brachten Mad Butcher Records Anfang 2013 das zweite Album „Our best record so far“ heraus. Noch im Dezember des gleichen Jahres folgte eine Split 7“ mit der serbischen Punkrock Band The Bayonets. Im Juli 2017 schließlich erschien der noch aktuelle Longplayer „Frei.Tal“. Die Kritiken zur Platte in Fanzines wie Ox, Plastic Bomb sowie auf vielen Online‐Portalen fielen, wie bereits bei den Vorgängern, durchweg positiv aus. In den zweieinhalb Jahren nach der Veröffentlichung von „Frei.Tal“ folgten über 100 Konzerte. So waren Arrested Denial im Juni 2017 auf zweiwöchiger Tour in China und spielten unter anderem in Peking, Shanghai und Hongkong. Dies war bereits der zweite große Auslandstrip der Hamburger, nachdem sie 2013 ‐ ebenfalls für 2 Wochen und einige Tausend Kilometer ‐ kreuz und quer auf dem Balkan unterwegs gewesen waren. 2018 folgte eine 16‐tägige Europatour mit den Street Dogs, 2019 eine weitere zweiwöchige Europatour mit den Angelic Upstarts.

Neben den Touren haben Arrested Denial in den letzten Jahren etliche weitere Shows gespielt. So unter anderem 2015 auf persönliche Einladung der Broilers auf deren Noir‐Tour sowie mit Bands wie den Adolescents, Los Fastidios, Menace, Sick Of It All, Rantanplan, den Kassierern, Dritte Wahl, The Oppressed oder Agnostic Front. Zudem standen zahlreiche Festivalauftritte auf dem Programm, u.a. auf dem Rebellion Festival in Amsterdam, dem Back To Future in Glaubitz, dem tschechischen Fest Pod Parou und dem Störfaktor Festival in Zwickau.

Bildquelle: Lukas Ruth

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