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ELAIA QUARTETT / NASTI Saison-Konzert 9

März 11 @ 19:30

Leonie Flaksman und Iris Günther: Violine · Francesca Rivinius: Viola
Karolin Spegg : Violoncello · Nasti: Klavier

Giuseppe Martucci: Quintett C-Dur op. 45
César Franck: Quintett f-Moll

Giuseppe Martucci, der 1888 in Bologna die italienische Erstaufführung des »Tristan« dirigierte, gilt als bedeutender Komponist des späten 19. Jahrhunderts und als Anführer jener italienischen Komponisten, die sich von der Operndominanz
lösen und der Instrumentalmusik ihren Platz zurückgeben wollten.
Davon zeugt auch das 1877 geschriebene Klavierquintett mit dem bewegten zweiten Thema des Schlusssatzes.

César Franck war einer der bedeutendsten französischen Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein
Klavierquintett f-Moll gilt als Meisterwerk seiner späten Schaffensperiode. 1879 komponiert, hat es eher symphonischen als
kammermusikalischen Charakter. Francks Kollege Édouard Lalo nannte es eine »Explosion«, man bescheinigte ihm »sengende emotionale Kraft«.

Das 2020 gegründete Elaia Quartett gewann 2021 beim digitalen Musikvermittlungswettbewerb »Kammer?Musik!«
der Jungen Deutschen Philharmonie den Publikumspreis und ein Kammermusik-Coaching. 2022 folgte der zweite Preis beim »Zukunftsklang Award«, 2023/24 die Förderung des Deutschen Musikwettbewerbs.

Nasti absolvierte eine klassische Klavierausbildung (bei Igor Levit) und realisierte interdisziplinäre Projekte mit elektronischer Musik und Schauspiel. 2022 debütierte Nasti mit dem Kollektiv Godot Komplex im Wiener Konzerthaus mit einer hybriden Liedperformance.

Bildquelle: Lukas_Diller

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