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JEAN PAUL TRIO

Saison-Konzert 3
Eckart Heiligers: Klavier · Ulf Schneider: Violine · Martin Löhr: Violoncello
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio op. 1/1
Tobias Rokahr: Szenen für Jean Paul (Uraufführung)
Robert Schumann: Klaviertrio op. 63 d-moll
Noch klingt Beethovens erstes Klaviertrio op. 1/1 ein wenig nach Mozart, doch geht das Bonner Junggenie mit ihm schon neue Wege. Joseph Haydn soll Beethoven gar vor der Herausgabe davor gewarnt haben, da die Wiener nicht in der Lage seien, derlei komplexe und temperamentvolle Stücke zu begreifen.
Die Beliebtheit auch des ersten Trios sollte schon schnell das Gegenteil beweisen. »Der erste Satz ist für mich einer der schönsten, die ich kenne«, sagte Clara Schumann über den ersten Satz des Klaviertrio op. 63, das ihr Mann im Jahre 1847 komponiert hat. Man mag spüren, dass Schumann das Werk »in einer Zeit düsterer Stimmungen« schrieb. Leidenschaftliche Unruhe dominiert die schnellen Sätze, während der langsame den Zuhörer mit bezwingender Verhaltenheit zu bezaubern vermag.
Jean Paul war einer der Leib- und Magendichter Robert Schumanns. Mit der Uraufführung von Tobias Rokahrs »Szenen für Jean Paul« erweist das nach dem Dichter benannte Trio dem Bayreuther Jubilar dieses Jahres, der vor 200 Jahren das Zeitliche segnete, seine kammermusikalische Reverenz.
Das Jean Paul Trio gehört zu den profiliertesten Kammermusik-Ensembles der Gegenwart und begeistert sein Publikum seit über zwei Jahrzehnten auf den internationalen Konzertpodien. Neben klassischen Kompositionen bringt es auch eigene Arrangements und neue Werke zur Aufführung. Mit der Wahl ihres Namenspatrons Jean Paul bringen die drei Musiker
ihre besondere Affinität zum Werk des Jean-Paul-Liebhabers Robert Schumanns zum Ausdruck.
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Foto: © Irène Zandel



