von Andrea Zehendner | 22.02.2026 | News
STORM OUT FESTIVAL
04.12.2026, 18 Uhr, Stadthalle in Lichtenfels
Das Storm Out Festival findet am 04.12.2026 um 18 Uhr in der Stadthalle in Lichtenfels statt.
THE HARD CIRCLE WÄCHST WEITER:
STORM OUT FESTIVAL 2026 NEU IN LICHTENFELS
Die Indoor-Festivalreihe The Hard Circle setzt ihren kontinuierlichen Ausbau fort. 2026 erweitert sich das etablierte Netzwerk aus Knock Out Festival (Karlsruhe), Rock Out Festival (Augsburg) und Pott Out Festival (Bochum) um einen neuen Standort: Am 04. Dezember 2026 feiert das Storm Out Festival seine Premiere in Franken. Veranstaltungsort ist die Stadthalle Lichtenfels.
Veranstaltet wird das Storm Out Festival von der Veranstaltungsservice Bamberg GmbH, die das bewährte Hard-Circle-Konzept erstmals nach Franken bringt. Ideengeber und übergreifender Partner aller Festivals der Reihe ist Bottom Row aus Karlsruhe, die The Hard Circle in den vergangenen Jahren maßgeblich aufgebaut und geprägt hat.
The Hard Circle hat sich längst als feste Größe im deutschen Heavy-Metal- und Hardrock-Kalender etabliert. Die Reihe steht für hochwertige Indoor-Produktionen, eine klare musikalische Ausrichtung und Line-ups, die sowohl internationale Genre-Größen als auch starke Szene-Acts vereinen. In den vergangenen Jahren standen bei den Festivals unter anderem Bands wie Helloween, Sabaton, Accept, HammerFall, Avantasia, U.D.O., Powerwolf oder Gotthard auf den Bühnen – ein deutlicher Fingerzeig, in welche musikalische Richtung auch das neue Festival in Lichtenfels gehen wird.
Doch The Hard Circle ist mehr als nur ein hochkarätiges Liveprogramm. Was die Reihe besonders auszeichnet, ist die Atmosphäre: eine eingeschworene Gemeinschaft aus Hard’n’Heavy-Fans, die Jahr für Jahr zusammenkommt, um Musik zu feiern, alte Freundschaften zu pflegen und neue zu knüpfen. Die Veranstaltungen haben sich längst zu einer Art großer, leicht feucht-fröhlicher Vorweihnachtsfeier entwickelt – ein Treffpunkt Gleichgesinnter, bei dem es laut, herzlich und familiär zugeht.
Diese besondere Stimmung soll nun auch in Franken Einzug halten. Das Storm Out Festival folgt dem bewährten Ansatz der Reihe und bietet einen kompakten Festivaltag mit starken Bands, kurzen Wegen, professionellen Rahmenbedingungen und einem intensiven Live-Erlebnis – wetterunabhängig, nah am Publikum und getragen von echter Szene-Leidenschaft.
Mit der Erweiterung nach Lichtenfels setzt The Hard Circle seinen Weg konsequent fort und stärkt seine Position als Deutschlands größte zusammenhängende Indoor-Heavy-Metal-Festivalreihe. Für Franken bedeutet das nicht nur ein neues Festival, sondern den Anschluss an ein etabliertes Szeneformat, das für Qualität, Gemeinschaft und gelebte Heavy-Metal-Kultur steht.
Weitere Informationen
Weitere Informationen unter www.the-hard-circle.com.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0951-23837, oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de.
Bildunterschrift
Das Storm Out Festival findet am 04.12.2026 um 18 Uhr in der Stadthalle in Lichtenfels statt.
Fotocredits: Foto: JAENECKE
von Andrea Zehendner | 22.02.2026 | Aktionen, News
01. März 2026 | 19:00 Uhr | BROSE ARENA Bamberg
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Mit BEAT IT! – Die Erfolgsshow über den King of Pop! kehrt der Mythos Michael Jackson live auf die große Bühne zurück.
Legendäre Songs, atemberaubende Choreografien, mitreißende Tänzerinnen und Tänzer sowie eine energiegeladene Live-Band machen diesen Abend zu einem echten Erlebnis für alle Fans.
Von Billie Jean über Thriller bis Man in the Mirror – die Show vereint die größten Hits mit eindrucksvollen Videoprojektionen und spektakulären Kostümen.
Emotion, Perfektion und pure Bühnenenergie verschmelzen zu einer Produktion, die den unverwechselbaren Stil und die Faszination von Michael Jackson eindrucksvoll feiert.
✨ Ein Abend voller Gänsehautmomente – groß, bewegend und absolut mitreißend.
Showinfos
📅 Sonntag, 01.03.2026
🕢 Beginn: 19:00 Uhr
📍 BROSE ARENA Bamberg
🎫 Tickets erhältlich beim Kartenkiosk Bamberg.
📸 Foto: Franziska Krug
🎁 Gewinnspiel: 3×2 Tickets für BEAT IT! in der BROSE ARENA!
Franken Vibes verlost 3×2 Tickets für die Erfolgsshow am 01. März 2026 in der BROSE ARENA Bamberg.
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🕓 Teilnahmeschluss: 24.02.2026, 23:59 Uhr
🍀 Die Gewinner:innen werden direkt von uns benachrichtigt. Viel Glück!
📜 Teilnahmebedingungen: https://frankenvibes.de/teilnahmebedingung
🙏 Vielen Dank an den Veranstaltungsservice Bamberg GmbH.
von Andrea Zehendner | 21.02.2026 | News
Zum Jubiläum „40 Jahre Rock Me Amadeus“
Der Bühnenerfolg in einer Neufassung von den Machern von „FALCO – Das Musical“
Interview mit Regisseur Stefan Warmuth
„Falco Meets Amadeus“ heißt das neue Musical. Ist das nun nur eine Neufassung von „Falco – das Musical“, das rund 300-mal aufgeführt wurde?
Diese Frage lässt sich eigentlich nur mit einem „Jein“ beantworten.
Die aus einer Vielzahl guter Gründe vorgenommene Titeländerung zur jetzt anstehenden Tournee führte zwangsläufig auch zu einer dramaturgischen Überarbeitung des Stückes, da ja in der bisherigen Fassung Mozart lediglich nur namentlich im Song „Rock Me Amadeus“ erwähnt wurde, als Charakter jedoch szenisch nicht in Erscheinung trat. Wenn also der neue Titel ein Zusammentreffen von Falco und Amadeus suggeriert, dann muss das natürlich auch auf der Bühne stattfinden. Gleichzeitig war es uns wichtig, den bisherigen Erzählstrang zu erhalten: Falcos innerer Konflikt der Sehnsucht nach einem „einfachen, wohlbehüteten bürgerlichen Leben mit Frau und Kind“ einerseits und andererseits dem manchmal auch schon geradezu selbstzerstörerischen Verlangen, aus dieser heilen Welt gleich wieder auszubrechen; jeweils dargestellt durch die allegorischen Figuren „Jeanny“ und „Ana Conda“. Auch das spannende Verhältnis zwischen Falco und seinem Manager, der zugleich auch sein engster Vertrauter und Freund ist, wollten wir als die „Prise Salz in der Suppe“ nicht verwässern. All dies im Auge behaltend, ist es den beiden Autoren Stefanie Kock und Alexander Kerbst kongenial gelungen, mit der Einfügung der Rolle des „Amadeus“ dem Stück eine neue und äußerst bereichernde Farbe zu geben, in dem „Amadeus“, nur für Falco selbst wahrnehmbar, als Mentor, Vorbild, Anstifter und Seelenverwandter in Erscheinung tritt. Darüber hinaus wurde auch die gesamte technische Ausstattung der Produktion – Bühne, Licht, Ton und szenischer Video-Content per LED-Projektion – auf den allerneuesten Stand gebracht. Insofern kann man mit Fug und Recht von einer tatsächlichen Neufassung sprechen, bei der Bewährtes erhalten geblieben ist.
Wieso werden denn aus Musikerbiografien so gerne Musicals gemacht?
Die einfache Antwort wäre: Weil Stars der Musikgeschichte mit ihren Songs und/oder Kompositionen gleich den passenden Soundtrack für ein Musical liefern. Aber natürlich steckt da noch mehr dahinter. Jedes künstlerische Œuvre – gleich welcher Gattung – spiegelt ja auch den Zeitgeist seiner Entstehung wider. Je nach Alter der Zuschauer ist die Begegnung damit für manche ein Deja Vu der eigenen Lebensumstände jener Zeit, für andere, jüngere, vielleicht eine Erlebnisreise in die Vergangenheit, die ihnen näherbringt, wie und warum die eigenen Eltern oder auch Großeltern damals so getickt haben. Ein musikalisches Œuvre als Grundlage für ein Musical in Betracht zu ziehen, macht es da insofern „einfacher“, als dass es – sowie auch der Künstler selbst – von vornherein medial ungleich verbreiteter und allgemein bekannter ist als Werke anderer Kunstgattungen und damit auch ein zu erwartendes, generationsübergreifendes Publikumsinteresse deutlich größer ist.
Besteht, gerade weil dann ja stets viele bestens bekannte Hits auftauchen, nicht die Gefahr, dem Original nicht gerecht zu werden?
Ja, diese Gefahr besteht natürlich grundsätzlich, wenn man mit der Umsetzung nicht sorgfältig und angemessen umgeht und allein darauf baut, dass die ausgewählten Songs des Künstlers, um den es sich dreht, alles bekannte Hits waren und es allein deswegen schon irgendwie funktionieren wird. Man muss sich also schon sehr intensiv damit beschäftigen und entsprechend sängerisch und darstellerisch befähigte Interpreten sowie ebenso befähigte Musiker engagieren. Nicht zuletzt da die Produktion Thomas Rabitsch, Falcos Bandleader, als Arrangeur und musikalischen Leiter gewinnen konnte und mit Alexander Kerbst / Stefan Wessel (Falco), Stefanie Kock / Ramona Helder (Ana Conda), Anna-Sophie Weidinger / Madeleine Haipt (Jeanny) und Michael Konicek / Manuel Karadeniz (Amadeus) große Namen der deutsch-österreichischen Musical-Szene dabei sind, ist diese gebotene Sorgfalt garantiert, bzw. die Gefahr, dem Original nicht gerecht zu werden, bei „Falco Meets Amadeus“ meiner Meinung nach auszuschließen.
Welche Beziehung haben Sie denn persönlich zu Falco?
Ich komme ja selbst auch von der Musik und habe in den 1980er Jahren als Begleitmusiker in den Bands mancher der damals bekannteren deutschsprachigen Interpreten gespielt. Also in den Jahren, in denen Pop- und Rocksongs mit deutschen Texten ihr Nischendasein verließen, zunehmend en vogue waren und auch international Anerkennung fanden. Natürlich hat man da in der „Szene“ sehr genau verfolgt, was um einen herum so passiert. Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Nena, Ina Deter, Rainhard Fendrich, Heinz-Rudolf Kunze und noch einige mehr, haben da ganz klar Pionierarbeit geleistet, keine Frage. Aber Falco hatte in diesem Kreis deutschsprachiger Popstars nochmal eine ganz eigene und besondere Stellung. Ich fand das, was er machte, ungeheuer inspirierend, wirklich innovativ, um nicht zu sagen einzigartig. Das war mehr als nur gut geschriebene Songs, das war wirklich allumfassende Pop Art. Allein, wie er mit der Sprache umging, Worte in ihre Einzelteile zerlegte und wieder zusammenfügte, übliche Wortbetonungen der deutschen Sprache bewusst verschob, so dass daraus ein rhythmisches Pattern entstand, wie man es sonst nur von Bläser-Riffs oder Percussion-Fill Ins kannte. Das Einfügen von Anglizismen – zumeist auch selbst von ihm kreierten – in einem fließenden und wie selbstverständlich wirkenden Duktus, der eine ganz neue Sprache hervorbrachte; und noch vieles mehr. Wenn man die Falco-Texte aus seinen Songs Wort für Wort und Silbe für Silbe transkribiert, sieht das als geschriebener Text ziemlich kompliziert aus. Hört man dann den Song, klingt es ganz natürlich und man bekommt es nicht mehr aus dem Kopf. Das muss man erstmal schaffen. Einige wenige Male bin ich bei Veranstaltungen Falco auch persönlich Backstage begegnet und habe ihn dabei völlig unprätentiös, höflich und kollegial zugewandt empfunden. Ich fand ihn sehr sympathisch.
Warum eignet sich Falco so gut als Musicalfigur?
Weil Falco ein Mensch war, der, zumindest wie er sich selbst öffentlich dargestellt hat, polarisiert hat. Immer volles Risiko, immer ans Limit, immer alles oder nichts, im Guten wie im Schlechten. Das setzt große Gefühle in uns frei, die wir alle kennen und nachvollziehen können, auch wenn wir sie selbst so hochdosiert nicht erfahren haben, geschweige denn aushalten würden. Dabei geht es in erster Linie nicht um das Klischee der Darstellung eines glamourösen Künstlerlebens, vorgetragen mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger, dass ein ruhmreicher Aufstieg auch einen tiefen Fall zur Folge haben kann. Hier geht es um die in uns allen schlummernde Sehnsucht, es zu wagen, alles hinter sich zu lassen, mit dem Risiko des Scheiterns nochmal ganz von vorne anzufangen, um den eigenen Traum zu verwirklichen. Udo Jürgens hat diese Sehnsucht in seinem Song „Ich war noch niemals in New York“ besungen. Falco hat sie gelebt. Helden sind nie makellos und meistens sterben sie vor ihrer Zeit.
Worin liegt für Sie die Faszination in seinem Werk?
Wie nur wenige andere Künstler des 20. Jahrhunderts hat es Falco geschafft, auch nachfolgende Künstlergenerationen bis heute mit seinem Werk zu inspirieren und prägend zu beeinflussen. In diesem Sinne ist Falco in einer Reihe mit Frank Sinatra, den Beatles, Michael Jackson und Prince zu nennen.
Dieses Mal geht es irgendwie auch um Mozart. Wie taucht er denn im Musical auf?
Amadeus erscheint Falco als Vision im ursprünglichen Sinne des Wortes: Als „geistige Vorstellung“. Im Verlauf des Stücks begleitet er Falco durch die Höhen und Tiefen seiner Karriere, weckt das Spielerische in ihm – „Versuch’s doch mal mit einem Kinderlied“ – und schärft ihm ein, dass nur eine bedingungslose Hingabe, das Auskosten aller Gefühle etwas Großes erschaffen kann. Und wenn es ihn sein Leben kostet…
Wird es denn dann auch Mozart-Musik zu hören geben?
Ja, wird es. Dies jedoch in einer sowohl für eingefleischte Falco- als auch Mozartfans sehr überraschenden Art und Weise. Mehr sei noch nicht verraten.
Wo sehen Sie denn Parallelen zwischen Falco und Mozart?
Parallelen sehe ich in der bedingungslosen Hingabe im unerschütterlichen Glauben an die eigene Größe und Schaffenskraft. Dem exaltierten und nicht kalkulierendem Leben im Hier und Jetzt ohne Netz und doppelten Boden – nur das Heute zählt, egal, was morgen kommt. Falco und Mozart waren Kerzen, die an beiden Enden gebrannt haben. Unabhängig davon, ob man auch Falco Songs noch in 250 Jahren hören wird, haben beide die musikalische Sprache ihrer Epochen revolutioniert und nachhaltig geprägt. Ich denke, Mozart und Falco hätten sich gut verstanden, wenn sie sich tatsächlich begegnet wären. Vielleicht musizieren sie ja gemeinsam im Pop-Himmel.
Warum wurde denn Salzburg als Premierenort gewählt?
Ich finde das, gerade auch im Hinblick auf die vorgenommene Überarbeitung, sehr passend, auch wenn ich selbst keinerlei Einfluss darauf hatte, da die Planung der Tourneeorte und somit auch die Festlegung des Premierenortes in der Obhut des Produzenten, COFO Entertainment, liegt. Salzburg ist bekanntlich der Geburtsort von Mozart. Warum also nicht genau dort?! Falco hätte die Idee bestimmt gefallen; dem ganzen Ensemble und mir auch.
Über „FALCO MEETS AMADEUS“
„Der Kommissar“ ist zurück! Nach hunderten Vorstellungen, unzähligen ausverkauften Shows und über einer halben Million begeisterten Besuchern bringen die Macher von „FALCO – Das Musical“ nun das neueste Meisterwerk aus der Feder des Kreativ-Teams um Hauptdarsteller Alexander Kerbst auf Tour und lassen dabei den Mythos noch einmal aufleben: „FALCO MEETS AMADEUS“ erzählt ebenso bildgewaltig und exzentrisch von zwei absoluten Ausnahmeerscheinungen in der Musikgeschichte und kombiniert dabei alle großen Falco-Hits live mit der spannenden Geschichte des legendären Wieners. Die sensationelle neue Bühnenshow gewährt einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Künstlers und des Menschen hinter der schillernden Pop-Ikone und würdigt dabei das großartige Lebenswerk des „Falken“. 2026 geht „FALCO MEETS AMADEUS“ auf große Premieren-Tournee durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien. Tickets gibt es unter www.falco-amadeus.com und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Tickets und Infos: www.falco-amadeus.com
Presse- & Bildmaterial: www.falco-amadeus.com/media-center
von Andrea Zehendner | 21.02.2026 | Aktionen, News
27. Februar 2026 | 20:00 Uhr | Kulturboden Hallstadt
🎶 Gewinne 3×2 Tickets für einen Abend voller virtuoser Musik und schrägem Humor!
Wenn Gankino Circus die Bühne betreten, ist eines sicher: Still sitzen bleibt hier niemand.
Mit ihrem Programm „Das Gegenteil von Rock’n’Roll“ liefern die vier fränkischen Ausnahmemusiker ein furioses Konzertkabarett, das musikalische Perfektion, anarchischen Witz und absurde Geschichten zu einem einzigartigen Bühnenspektakel verbindet.
Zwischen rasanten Instrumentalpassagen, skurrilen Alltagsbeobachtungen und überraschenden Wendungen entsteht ein Abend, bei dem wirklich alles passieren kann.
Ob Akkordeon, Klarinette oder Stimme – hier trifft handwerkliche Brillanz auf augenzwinkernden Wahnsinn.
🔥 Ein musikalisches Feuerwerk, das gleichermaßen begeistert, verblüfft und Lachmuskeln strapaziert.
Konzertinfos
📅 Freitag, 27.02.2026
🕢 Beginn: 20:00 Uhr
📍 Kulturboden Hallstadt
🎫 Tickets erhältlich beim Kartenkiosk Bamberg.
📸 Foto: Gankino Circus
🎁 Gewinnspiel: 3×2 Tickets für Gankino Circus!
Franken Vibes verlost 3×2 Tickets für „Das Gegenteil von Rock’n’Roll“ am 27. Februar 2026 im Kulturboden Hallstadt.
So kannst du teilnehmen:
✔️ Folge Franken Vibes und Kulturboden Hallstadt
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✔️ Kommentiere, mit wem du dieses musikalische Feuerwerk erleben möchtest
oder
✔️ Nimm direkt über das Kontaktformular auf frankenvibes.de teil – Stichwort „Gankino Circus 2026“
🕓 Teilnahmeschluss: 23.02.2026, 23:59 Uhr
🍀 Die Gewinner:innen werden direkt von uns benachrichtigt. Viel Glück!
📜 Teilnahmebedingungen: https://frankenvibes.de/teilnahmebedingung
🙏 Vielen Dank an den Kulturboden Hallstadt für die Kooperation.
von Andrea Zehendner | 20.02.2026 | News
„Glücksspiel“ mit Grönemeyer
Das neue Band-Projekt von Radspitz-Frontmann Klaus Pfreundner huldigt dem Superstar aus Bochum – Am 8. März im Kulturboden Hallstadt
Hallstadt – „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt.“ Eine Liebeserklärung an Bochum, doch die Grönemeyer-Tributeband gleichen Namens stammt nicht aus NRW, sondern ist zutiefst im Frankenland verwurzelt. Der Impuls kam aus Bad Steben, hat mit Wolfersgrün und Hummendorf, der Fränkischen Schweiz, Litzendorf, Altenkunstadt, Würzburg und Hallstadt sowie der Partyband „Radspitz“ zu tun. Für die Auflösung dieses fränkischen Gedanken- und (Land-)Kartenspiels sorgt ein Interview mit dem Mann, der „Bochum“ ins Leben rief: Klaus Pfreundner (59), vielen Musikfreunden als Frontmann und Mastermind von „Radspitz“ bekannt, die seit Jahrzehnten die Tanz- und Konzertsäle in Nordbayern (und darüber hinaus) aufmischen.
Klaus erzählt, wie es zum Bochum-Projekt kam, mit dem er am Sonntag, 8. März, um 19 Uhr im Kulturboden zu erleben ist und wie seine Liebe zu Grönemeyer mit einer Enttäuschung in der Kordigasthalle zu Altenkunstadt begann.
Frage: Hallo Klaus, wo erwische ich dich gerade am Telefon – in Bochum?
Klaus Pfreundner: (lacht) Nein, in Bindlach, geht zwar auch mit B an, liegt aber in der Nähe von Bayreuth, wo ich seit zwei Jahren wohne. Eigentlich stamme ich aus Seibelsdorf, lebte in Hummendorf und hatte ein Studio in Weißenbrunn bei Kronach. Wir haben unser neues Projekt Bochum genannt, weil Herbert Grönemeyer aus Bochum kommt und mit dem gleichnamigen Album den Durchbruch schaffte.
Wie viel Radspitz steckt in dem Tribute-Projekt?
KP.: Das hat mit Radspitz eigentlich gar nix zu tun. Das sind komplett andere Musiker. Es gibt eigentlich nur eine Gemeinsamkeit, das bin ich, der Sänger. Aber meine Bandkollegen kommen auch alle aus Franken, der Pottensteiner Gegend in der Fränkischen Schweiz und einer aus dem Würzburger Raum.
Wie kam es zu diesem neuen Projekt nach 45 Jahren Radspitz?
KP.: Die Idee stammt aus dem Herbst 2024. Den Impuls gab ein guter Freund, Udo Braunersreuther, ein großer Grönemeyer-Fan. Der hat mich zum x-ten Mal darauf angesprochen, dass ich doch mal so einen Grönemeyer-Abend gestalten solle, weil wir mit Radspitz auch immer wieder aktuelle Grönemeyer-Hits im Programm hatten. Und nun hielt ich die Zeit für gekommen und 2025 begann ich mit der neuen Formation die Proben für einen Premieren-Abend in der Spielbank in Bad Steben, der beim Publikum super angekommen ist. Eigentlich bin ich bei Tribute-Bands vorsichtig, weil das eine andere Herangehensweise ist, da man das sehr gut machen muss. Mit Radspitz haben wir zwar auch Grönemeyer gespielt, aber es ist etwas anderes, zwei, drei Titel als Coverband im Programm zu haben, oder eine Show für einen ganzen Abend zu gestalten.
Und wie ging’s weiter?
KP.: Ich hab‘ mal mit meinem Bamberger Freund aus Radspitz-Express-Zeiten, Peter Hahner, in Litzendorf als Duo gespielt, und danach mit Wolfgang Heyder zusammengesessen. Dabei kam das Bochum-Projekt zur Sprache. Da waren wir noch mitten in der Probenphase. Und Wolfgang bat mich, ein bisschen Material zu schicken, wenn’s so weit ist. Und jetzt sind wir ihm mega dankbar, dass wir in so einer renommierten Location wie dem Kulturboden auftreten dürfen.
Woher kommt Deine Affinität zu Herbert Grönemeyer?
KP.: Die ersten Songs von ihm haben wir hin und wieder mit Radspitz gespielt und punkteten damit bei den Besuchern. An den Reaktionen des Publikums habe ich gemerkt, dass da etwas Besonderes ist. Ich habe relativ die gleiche Stimmlage und ein ähnliches Timbre. Von der Mensch-Platte habe ich „Der Weg“ allein am Klavier gesungen, was für ein besonderes Feedback sorgte.
Hast Du ihn persönlich schon getroffen?
KP.: Nein, aber einige Konzerte von ihm besucht. Dabei war ich nach dem ersten erstmal enttäuscht. Das war in der Kordigasthalle in Altenkunstadt (im Juni 1986), das war so laut und ich habe kaum verstanden, was er da singt. Und er erzählt ja auch selbst, dass ihn sein Plattenfirma-Boss wie auch sein Produzent Edo Zanki immer wieder gebeten hatten, deutlicher zu singen und zum Teil auch Neuaufnahmen oder -Abmischungen folgten. Danach habe ich ihn in Stuttgart und mal im Osten gesehen und dann hat’s mich gepackt. Ich mag ihn einfach, seine Art, wie er sich so kumpelhaft auf der Bühne gibt und mit den Leuten interagiert. Er steht für eine menschliche Art und bestimmte Haltung, in die ich mich hineinversetzen kann.
Das Projekt startet nun ja erst, was machst Du sonst noch?
KP.: Ich bin Vollblut- und Berufsmusiker. Ich habe Musik studiert, lebe davon, komponiere Filmmusik, habe ein Tonstudio, fungiere als Produzent und schreibe auch Titel für andere Musiker. Aber besonders freue ich mich auf den 8. März und den Kulturboden, wo wir zeigen wollen, was wir draufhaben und dass das Projekt lebt. Und einen Traum bzw. ein Ziel verfolge ich ganz persönlich dabei: Ich möchte zu gerne einmal in der Zeche in Bochum, diesem Kultsaal Grönemeyers, auftreten.
Bildquelle: Lukas Stumpf