von Andrea Zehendner | 7.10.2026
Wenn kurz vor Weihnachten tausende Menschen gemeinsam singen, leuchtende Kerzen das Stadion erhellen und bekannte Weihnachtslieder erklingen, dann ist wieder Zeit für das MAGNAT Weihnachtssingen. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kehrt die Veranstaltung am 20. Dezember 2026 ins Fuchs-Park Stadion zurück. Gemeinsam laden der FC Eintracht Bamberg 2010 e. V. und der Wirtschaftsclub Bamberg e. V. die Menschen aus Bamberg und der gesamten Region zu einem außergewöhnlichen Gemeinschaftserlebnis ein.
Mehr als ein Konzert: Ein Abend für Gemeinschaft und Zusammenhalt
Was im vergangenen Jahr als neues Veranstaltungsformat begann, hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem besonderen Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Singen der bekanntesten deutschen und internationalen Weihnachtslieder. Alle Besucherinnen und Besucher erhalten ein Liederheft und werden Teil eines einzigartigen Chors, der für einen Abend das gesamte Stadion erfüllt. Begleitet von professionellen Musikerinnen und Musikern entsteht eine Atmosphäre, die Menschen aller Generationen verbindet. Gleichzeitig verfolgt die Veranstaltung einen sozialen Zweck. Dank der Unterstützung zahlreicher Unternehmen und Sponsoren konnten im vergangenen Jahr rund 8.000 Euro für sozial benachteiligte Menschen in der Region gesammelt werden. An diesen Erfolg möchten die Veranstalter 2026 anknüpfen.
Hochkarätiges Programm mit beliebten Künstlerinnen und Künstlern
Für die künstlerische Gestaltung verantwortlich sind erneut David Saam und Martin Fösel. Beide haben ein Programm zusammengestellt, das traditionelle Weihnachtslieder, emotionale Momente und gemeinsame Mitsing-Erlebnisse miteinander verbindet. Saam: „Schon im vergangenen Jahr war es beeindruckend zu erleben, wie viele Menschen gemeinsam gesungen und die besondere Atmosphäre im Stadion genossen haben. Darauf bauen wir auf. Wir haben ein Programm entwickelt, das zum Mitsingen einlädt, traditionelle Weihnachtslieder mit besonderen musikalischen Momenten verbindet und vor allem Freude machen soll.“
Auch Martin Fösel blickt mit großer Vorfreude auf die Veranstaltung
Martin Fösel: „Was wir im letzten Jahr als Versuch begonnen haben, war am Ende ein riesiger Erfolg. Aufbauend darauf haben wir auch in diesem Jahr wieder viele Ensembles, Chöre und Künstlerinnen und Künstler im Programm, die sich schon darauf freuen, das Publikum abermals mitnehmen und begeistern zu können.“
Mit dabei sind unter anderem:
- Jasmin Steiner und die Chöre „Close Harmony“ und „Hertztöne“
- David Saam und Res Richter feat. The Weihnachtswichtel
- Martin Fösel
- Hans Deusel
- Der Gospelchor „The next sparrows generation“
- Das Bläserquartett des Uni-Orchester
- Der Chor der Lebenshilfe Bamberg
Ein Stadion voller Weihnachtsstimmung
Für Wolfgang Heyder, Vorstand des Wirtschaftsclubs Bamberg und erfahrener Konzertveranstalter, steht vor allem die verbindende Kraft der Veranstaltung im Mittelpunkt: “Weihnachten lebt von Gemeinschaft, von Begegnungen und von gemeinsamen Momenten. Genau diese möchten wir mit dem MAGNAT Weihnachtssingen schaffen. Das Stadion wird für einen Abend zu einem Ort, an dem Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder persönlichem Hintergrund zusammenkommen und etwas Besonderes erleben können.“
Auch der Vorstandssprecher des FC Eintracht Bamberg, Sascha Dorsch, sieht im Weihnachtssingen weit mehr als eine Musikveranstaltung: „Wenn ein ganzes Stadion gemeinsam Weihnachten singt, entsteht etwas Besonderes. In einer Zeit, in der Krisen unseren Alltag prägen, möchten wir bewusst einen Abend schaffen, an dem Menschen positive Energie tanken, gemeinsam feiern und gleichzeitig etwas Gutes für andere tun können.“
Starke Partner ermöglichen das Gemeinschaftserlebnis
Namensgeber der Veranstaltung ist MAGNAT Fenster & Türen. Unterstützt wird das Weihnachtssingen zudem von zahlreichen Partnern aus der Region, darunter REWE Rudel, die Joseph-Stiftung, WSP Planer Berater Digitalisierer sowie der mohr. GmbH. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass das Stadion erneut zu einem Ort der Begegnung, des Miteinanders und der weihnachtlichen Freude werden kann.
Veranstaltungsdaten auf einen Blick
MAGNAT Weihnachtssingen 2026
Wann: Sonntag, 20. Dezember 2026
Wo: Fuchs-Park Stadion Bamberg
Einlass: 16:00 Uhr
Beginn: 17:00 Uhr
Tickets gibt es ab dem 01. Oktober 2026 unter https://fce2010.reservix.de/events
Bildquelle: Wirtschaftsclub Bamberg
von Claudia | 2.10.2026
Ein Boomer blickt zurück nach vorn | Der Boomer-Boy Oliver Kalkofe auf den Spuren seiner Zeit
Wir hatten zwar nix, aber davon viel mehr. Eigentlich war es doch eine wunderschöne Zeit.
Stimmt das wirklich? Oder haben unsere gnädigen Hirne aus dem Erinnerungsalbum namens Die gute alte Zeit einfach nur ein paar unschöne Details von der mentalen Festplatte gelöscht? Wie zum Beispiel die körperlich spürbare Langeweile, den Zigarettenqualm im tierisch engen Urlaubsauto, Vokuhila und Dauerwelle auf allen Köpfen, miefig vertäfelte Partykeller, Mettigel als Haustier und nur zwei Fernsehprogramme mit Sendeschluss.
Ein fabelhafter Boomer-Boy auf den Spuren der Zeit – das neue Buch des SPIEGEL-Bestsellerautors
In seinem neuen Buch öffnet Oliver Kalkofe sein Boomer-Herz und seine persönlichen Fotoalben. Er nimmt uns mit auf eine Zeitreise in die eigene Jugend und fragt sich im Namen aller Babyboomer: War früher wirklich mehr Lametta? Was hat die Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun – und lässt sich die Gegenwart ohne die Vergangenheit überhaupt verstehen?
Persönlich und witzig: eine satirische Parodie mit Herz
Oliver Kalkofe analysiert die vermeintlich goldenen Boomer-Zeiten mit bewährt drastischer Komik und raffinierter Wortkunst. Dabei stellt er sich selbst und eine ganze Generation vor den Spiegel: Waren die Blöden damals wirklich noch schlauer als heute?
Saufen wir uns die 70er, 80er und die Jahre drum herum letztlich nur schön – oder hatten wir das Glück, in den besten Jahrzehnten überhaupt groß zu werden?
Bildquelle: Kartenkiosk Bamberg
von Claudia | 2.10.2026
Monchi hat ein neues Buch geschrieben. „Jenseits der Brandmauer“ erscheint am 13.08. im KiWi Verlag. Es ist ein Plädoyer gegen Schwarz-Weiß-Denken und für den Versuch eines Miteinanders, wenn die Gegensätze unüberwindbar scheinen. Keine einfachen Antworten, aber ein offenherziger und selbstkritischer Versuch, herauszufinden, was jetzt noch einen Unterschied machen könnte. Ende des Jahres präsentiert Monchi sein Buch auf einer umfangreichen Lesetour.
Das sagt Monchi zu seinem neuen Buch und der Tour: „Ich lebe in einem Ort, in dem 54 Prozent der Menschen, mehr als jeder zweite, bei den letzten Wahlen ihr Kreuz bei der AfD gemacht haben. Ich lebe da, wo sich für viele „Brandmauer“ einfach nur wie ein Wort aus der Großstadt anfühlt und auf lokalpolitischer Ebene oftmals nur noch wie ein „Mäuerchen“ scheint, über das selbst ich locker springen könnte. Ich lebe da, wo man sich nicht einfach aus dem Weg gehen kann. Wo einfache Antworten schon lange nicht mehr alltagstauglich sind. Wo man einen Preis zu zahlen hat, wenn man sich positioniert.
Oft liebe ich es hier. Manchmal kotze ich auch ab. Manchmal frage ich mich, wo auch ich es mir zu lange zu einfach gemacht habe. Was ist richtig? Was ist falsch? Das frage Ich mich immer wieder. Nicht übertreiben. Nicht untertreiben. Das sage ich mir immer wieder. Und der Hauptpunkt ist: Ich liebe es ja, hier in MV zu leben. Über all diese Gedanken, Auf und Abs, über die Widersprüche werde ich euch berichten.
Ich erzähl euch, wie die beiden Themen meines ersten Buches „Niemals satt“ und meines jetzigen zusammengehören. Was die Verbindung zwischen 6Xl Klamotten und Liedern wie „15 Jahre“ auf sich hat. Ich werd euch auch ein paar Geschichten erzählen, die es nicht ins Buch geschafft haben, weil gewisse Storys ein Teil der Bevölkerung verunsichern könnten. Eine Mischung aus Lesung, Gesang, Pöbelei und viel Herz wird es sein.
Ich freue mich auf jeden einzelnen Abend. Wir sehen uns im Winter“
Bildquelle: Wally Pruss
von Claudia | 2.10.2026
„I know it takes the guts to be yourself.But if you sway a little longer with me here promise youll be stronger“
Während man Veronica Fusaros eingängige Zeilen mitsingt und im Dance-like-nobody’s-watching-Stil durchs Wohnzimmer tanzt, fühlt man sich wie in der Opening Scene eines Indie-Films der 2000er-Jahre: Die Protagonistin wartet neben Kabeltelefon und Lavalampe auf den erhofften Anruf, blickt verträumt an die Decke – und fasst schließlich den Mut, selbst zum Hörer zu greifen und ihre Liebe zu gestehen.
Diese Hoffnung, Leichtigkeit und Wärme tragen die gesellschafts- und selbstkritischen Songs des Albums „Looking For Connection“, das am 24. Oktober 2025 erscheint und am 7. November im Plaza Klub Zürich gefeiert wird. Das Album erinnert noch an den Sommer, verspricht aber bereits Geborgenheit und ein Zuhause im Herbst.
Die schweizerisch-italienische Singer-Songwriterin Veronica Fusaro beschäftigt sich darin mit einem der größten Paradoxe unserer Zeit: Menschen sind durch Smartphones rund um die Uhr verbunden und fühlen sich dennoch zunehmend isoliert. Persönlich und nahbar erzählt sie vom Leben in der Postmoderne und vom wachsenden Bedürfnis nach Echtheit und Verbundenheit. Mit „Looking For Connection“ schafft Fusaro einen Raum, in dem „connection“ kein Schlagwort bleibt, sondern durch authentische Texte und Melodien spürbar wird.
Die Single „Gold Rush“ fasst diese Spannung exemplarisch zusammen: ein glänzender, poporientierter Song mit Indie-Attitüde, der den historischen Goldrausch als Spiegel für den heutigen Drang nach schneller Anerkennung nutzt – berauschend und warnend zugleich.
Auch Songs wie „Slot Machine“, „Little Too Much“, „Jealousy“ oder „Tomorrow’s Coming“ handeln von Überforderung, Selbstzweifeln und den emotionalen Folgen des Selbstoptimierungswahns. In „Jealousy“ nähert sich die Melodie wie eine Schlange an und umschlingt das lyrische Ich, das sich fragt: „How much more can I take?“
Fusaros neues Album verbindet Indie-Pop mit Rock- und Soul-Elementen sowie funky Arrangements – Schwermut trifft auf Lebensfreude. Diese Vielseitigkeit zeigt sich auch live: von intimen Clubs bis zu Festivals wie Glastonbury, Montreux Jazz oder dem Gurtenfestival, als Support von Mark Knopfler in Nîmes oder auf Europa-Tourneen. Veronica Fusaro überzeugt durch Nähe, Präsenz und eine ansteckende Begeisterung für Musik.
„Looking For Connection“ markiert den nächsten großen Meilenstein ihrer Karriere. Bereits mit ihrem Debütalbum „All The Colors of the Sky“ erreichte sie 2023 die Top 5 der Schweizer Charts und wurde mit dem Kulturpreis ihrer Heimatstadt Thun ausgezeichnet. 2025 wählte die internationale Indie-Label-Vereinigung IMPALA sie unter die „100 Artists to Watch“.
Nun folgt die Release-Tour zum neuen Album durch die Schweiz, Deutschland und die Niederlande, bevor Veronica Fusaro am 1. Januar 2026 bei der London New Year’s Day Parade ihr Jubiläumsjahr eröffnet – genau zehn Jahre nach ihren ersten musikalischen Schritten mit der selbstproduzierten EP „Lost In Thought“ (2016).
Für Veronica Fusaro war Musik von Anfang an die reinste Form von Verbindung.
Bildquelle: Kartenkiosk Bamberg
von Service Social Places | 1.10.2026
SCHEISSE, EIN NOTFALL
Dr. Lüder Warnken, der Notarzt, dem die Patienten vertrauen. Jetzt live on Tour.
Wenn Dr. Lüder Warnken die Bühne betritt, ist eines klar: Hier reißt der Humorpegel stärker aus als so manche EKG-Linie. Der Notarzt und Comedian aus Hamburg hat für sein Programm sogar ein eigenes Genre erfunden: Medi-tainment. Einen Abend lang nimmt Dr. Warnken uns mit in seinen skurrilen Rettungsalltag: zu Shampoo-Flaschen und Schonhaltung, Dauereinsatz und Döner, kritischen Kollegen und atemberaubenden Anekdoten.
Mit seinem interaktiven Comedy-Solo Scheiße, ein Notfall! hat Dr. Lüder Warnken zwei Ziele: unvergessliche Unterhaltung voller Glückshormone – aber auch neue neuronale Verknüpfungen. Denn wir lernen ganz nebenbei: Im Notfall zu helfen ist viel einfacher als gedacht.
Mut zusammennehmen, beherzt helfen – und bloß keine Angst vor Fehlern. Dr. Warnken geht es um mehr als einen humorvollen Abend: Er will Deutschland mit jedem Joke zum besten Ersthelfer-Land der Welt machen.
Sei dabei, wenn diese Mission Wirklichkeit wird!
Bildquelle: Marvin Ruppert