von Service Social Places | 17.10.2025
Nach wie vor ist NENA eine der authentischsten Sängerinnen unserer Zeit und ein großes Stück Popkultur made in Germany. NENA muss
man einfach live erlebt haben! Ihre energiegeladene Bühnenpräsenz ist ebenso unverwechselbar und mitreißend wie ihre Stimme. Das Publikum darf sich auf eine mehr als zweistündige Live-Show mit Hits und Perlen aus dem riesigen NENARepertoire freuen. Musik aus über vier Jahrzehnten, die sie mit ihrer 10-köpfigen Band auf die Bühne bringt. Jedes Live-Konzert: ein einzigartiges Rock’n‘Roll-Erlebnis mit viel Gefühl und Herz. Nena: „Es ist eine Liebeswelle, die sich aufbaut und immer größer wird. Das spüre ich mit einer neuen kraftvollen Intensität. Und das geht von uns aus, den Menschen, die da sind, vor, hinter und auf der Bühne. Menschen, die es lieben, eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Die wissen, dass Musik Brücken baut. Wir singen, tanzen, lachen und feiern das Leben.“
Mit 25 Millionen verkauften Tonträgern weltweit ist NENA eine der erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen aller Zeiten. Mit ihrer Musik hat NENA mehrere Generationen von Musikfans geprägt und steht bis heute für ein Lebensgefühl, das irgendwie und irgendwo in jedem Menschen zu Hause ist.
Bildquelle: Sarah Rechbauer
von Service Social Places | 30.09.2025
Ein Konzert wie das Abspielen einer Hitparade. Wobei: Die Chartstürmer stammen von einer einzigen Band und decken deren Erfolgs-Flug seit 1989 ab. Die schwedische Band „Roxette“ rockte letzten Mittwoch die Nürnberger Arena, am Sonntag, 28. Juni 2026, gastieren die Mannen (und Frauen) um Per Lessle auf dem Coburger Schlossplatz.
Von der ersten Strophe an stimmten die eingefleischten Fans in jeden Song mit ein. Dabei setzt „Roxette“ beim Comeback auf Lena Philipsson, die seit diesem Jahr, die 2018 einem Krebsleiden erlegene Frontfrau Marie Fredriksson, gesanglich gleichwertig ersetzt und immer mehr auch deren Bühnenpräsenz verinnerlicht. Eine Wiederauferstehung also, an deren Erfolg auch die „Drittstimme“ Bea Norberg, sowie der Rest der achtköpfigen Band mit tollem Sound großen Anteil haben, wobei mit Clarence Öfwerman und Jonas Isacsson zwei Dauer-Musiker früherer Jahre mit auf der Bühne stehen. Auf der Bühne? Während der Bühnenhintergrund durch eine Riesen-LED-Wand in Szene(n) gesetzt wird, reicht die Lightshow fast bis in die Hälfte des Parketts hinein, leuchtet so die Halle fast aus und schwebt über den Häuptern der begeisterten Fans, die am Ende der Show entweder Kopf- oder auf den Sitzen stehen. Wie bei früheren Roxette-Tourneen zeichnet sich für das Lichtspektakel Patrick Woodroffe verantwortlich, der schon Pink Floyds „Wall“ oder Genesis-Touren ins rechte Licht rückte.
Zum Jubeln hatten die Besucher jede Menge Anlässe. Der erfolgreichste Rock-Export aus Schweden seit „Abba“ setzte die erfolgreiche Mixtur von zehn Scheiben auch im Konzert perfekt um. Die Mischung aus Rocksongs und poppigen Balladen mit schönen Melodien macht’s. Mit solchen Ohrwürmern wie „Sleeping in my car“, „Crash! Boom! Bang!“, „Wish I could fly“, „Dangerous“, „Joyride“, „Milk and Toast and Honey“, „How do you do“, „Dangerous“, „The look“ oder „Listen to your heart“. Allesamt Radio-Dauerbrenner, selbst in den Jahren, in denen Per Gessle, der eher wie der Anti-Rockstar wirkt, die Band ruhen ließ.
Die neue Partnerin von Per Gessle macht die einstige Bandgründerin nicht vergessen, hat aber auch ihre eigene Ausstrahlung. Richtig emotional wird’s bei „It must have been love“, das ausdrücklich Marie Fredriksson gewidmet wird und nicht nur für Gänsehaut, sondern auch für tausende feuchte Augen sorgt – und für ein ehrenvolles Gedenken. The Big L. eben, der Song, mit dem die fast zweistündige Show (samt vier Zugaben) begonnen hatte.
Bildquelle: Cristian Formann