von Claudia | 28.10.2026
Dieses Buch erzählt die Geschichten von inspirierenden Mutmacher-Menschen. Sie sind alle ein bisschen »anders« und leben mit unterschiedlichen Herausforderungen und Hürden: darunter sichtbare und nicht sichtbare Behinderungen, chronische Erkrankungen, Fehlgeburten, Homosexualität, Suizid-Erfahrungen in der Familie – oder ganz andere Themen.
Eines haben die Mutmacher-Menschen gemeinsam: Sie gehen ihre Herausforderungen besonders positiv an und meistern diese bestmöglich. Dadurch sind sie Mutmacherinnen und Mutmacher für viele andere.
Autor Marcel Friederich, der selbst mit einer körperlichen Behinderung lebt, verfolgt mit diesem Buch und seinem gesamten MUTMACHER-Projekt zwei Ziele:
Er möchte Menschen individuell darin bestärken, sich selbst zu akzeptieren – und das eigene Anderssein als etwas Positives und Einzigartiges zu begreifen.
Er möchte Vorurteile und Diskriminierung abbauen – und zugleich die Gesellschaft darin bestärken, für mehr Respekt, Offenheit und gegenseitiges Verständnis einzustehen.
Ein Buch für alle, die an sich zweifeln. Für alle, die gelernt haben, dass anders sein eine Schwäche sei – und nun erkennen dürfen: Es ist eine Stärke. Eine Superkraft.
Über den Autor
Geboren wurde Marcel Friederich 1988 in Mainz. Nach dem Abitur studierte er an der Gutenberg-Universität Mainz Publizistik. Nach diversen Praktika und Auslands-Aufenthalten erhielt er 2013 einen Platz an der renommierten Axel-Springer-Akademie in Berlin. Es folgten Tätigkeiten als Redakteur bei der »Sport Bild« in Hamburg, im Medienteam des Fußball-Clubs RB Leipzig, als Chefredakteur des Basketball-Magazins BIG und dann eine steile Karriere bei der DFL Deutsche Fußball Liga, der Dachorganisation der Fußball-Bundesliga, erst als stellvertretender Leiter, dann als Leiter der externen Unternehmenskommunikation. Von Geburt an lebt Friederich mit dem seltenen Möbius-Syndrom sowie dem Poland-Syndrom, die für verschiedene körperliche Einschränkungen verantwortlich sind. Seit Anfang 2025 ist er Kopf und Herz des MUTMACHER-Crossmedia-Projekts. Mit seiner Lebensgefährtin wohnt und arbeitet er in Mainz.
Zu Gast: Kathi Korn
Mit zehn chronischen Erkrankungen geht Kathi Korn durchs Leben. In der Schulzeit war sie regelmäßig mit Mobbing konfrontiert, u.a. wegen Neurodermitis und Lipödem, mehrfach musste sie die Schule wechseln. Als ihr mit 21 Jahren auch noch Diabetes diagnostiziert wurde, hieß es: Du kannst keine Kinder bekommen und musst Dein Lieblingshobby stoppen.
Und heute? Ist Kathi Mutter von drei gesunden Töchtern, spielt weiter leidenschaftlich Tischtennis – und arbeitet im Hauptberuf als Gesundheits-Influencerin! Sie leistet enorm wertvolle Aufklärungsarbeit, damit Menschen mit chronischen Erkrankungen bestmöglich damit umgehen können. Über das Leben mit Diabetes hat sie kürzlich ein Kinderbuch veröffentlicht.
Bildquelle: Thorsten Kahle
von Claudia | 28.10.2026
Welche Rolle spielt die Wirtschaft, wenn internationale Konflikte entstehen oder sich verschärfen? Ulrike Herrmann untersucht in „Geld als Waffe“ die ökonomischen Interessen und Entwicklungen hinter der Politik der Großmächte.
Am Beispiel Russlands beschreibt sie, warum die wirtschaftlichen Strukturen des Landes aus ihrer Sicht weitere Kriege begünstigen. Sie analysiert Chinas Aufstieg und die wirtschaftlichen Probleme, die sie mit dessen Politik gegenüber Taiwan in Verbindung bringt. Dabei fragt sie auch, welche Handlungsmöglichkeiten sich für Europa ergeben, um Frieden zu sichern.
Ulrike Herrmann, geboren 1964 in Hamburg, Ausbildung zur Bankkauffrau, Absolventin der Henri-Nannen-Schule, Studium der Philosophie und Geschichte. Seit 2000 Wirtschaftskorrespondentin der taz. Sie ist Autorin zahlreicher SPIEGEL-Bestseller, zuletzt »Das Ende des Kapitalismus«, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
Bildquelle: Andrew James Johnston
von Claudia | 28.10.2026
Meike Winnemuth stellt ihr Buch „Eine Seite noch – Warum Lesen uns so glücklich macht“ im Bauernmuseum Frensdorf vor.
Bildquelle: Felix Amsel
von Claudia | 28.10.2026
Wie lässt sich Freiheit in Zeiten eines politischen Rechtsrucks verteidigen? In „Faschismus ist keine Meinung“ untersucht der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk, wie autoritäre Vorstellungen an Zustimmung gewinnen. Besonders beschäftigt ihn der Umgang mit der DDR-Vergangenheit und die Frage, wie deren Verklärung das Bild der Gegenwart prägt.
Kowalczuk widerspricht der Vorstellung, Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus seien lediglich andere Meinungen. Er beschreibt Mechanismen des Populismus, setzt sich mit Entwicklungen in Ostdeutschland auseinander und sucht nach Argumenten gegen die Verharmlosung autoritärer Systeme. Sein Buch versteht er als Aufforderung, sich einzumischen und für Freiheit und Demokratie einzutreten.
Ilko-Sascha Kowalczuk ist Historiker und Publizist sowie wissenschaftlicher Berater der Geschäftsführung des „DDR Museum“ in Berlin. Er ist einer der renommiertesten deutschen Experten für die Geschichte der DDR und des Kommunismus. Zuletzt erschienen bei C.H.Beck seine zweibändige Walter Ulbricht-Biographie und die Bestseller „Freiheitsschock“ sowie (zus. mit Bodo Ramelow) „Die neue Mauer“.
Bildquelle: Ekko von Schwichow
von Claudia | 28.10.2026
Berlin im Winter 1884/85: Auf Einladung Bismarcks verhandeln Vertreter der Großmächte über Handel, Besitzansprüche und die Regeln kolonialer Expansion in Afrika. Afrikanische Vertreter sind nicht beteiligt. Für Österreich-Ungarn sitzt Legationsrat Strinetzky am Tisch, der vor allem ein persönliches Problem lösen muss: Um eine Affäre zu finanzieren, hat er Gelder an einen erfundenen Gutachter überweisen lassen. Nun taucht ein wirklicher Doktor Waldbach auf, und der Betrug droht aufzufliegen.
Strinetzky muss dringend 5.000 Gulden beschaffen und wird obendrein von einem preußischen Offizier zum Duell gefordert. Unter diesem Druck entwickelt er unverhofft ein Talent für Verhandlungen – mit weltpolitischen Folgen. Daniel Kehlmann erzählt von der Banalität, mit der Geschichte gemacht wird, und davon, wie Verantwortung in diplomatischen Verfahren verschwindet.
Kehlmann liest aus „Afrika“ und spricht darüber, wie Literatur historische Wirklichkeit verwandelt und die koloniale Vergangenheit in der Gegenwart sichtbar macht.
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis, dem Thomas-Mann-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt war eines der erfolgreichsten deutschen Bücher der Nachkriegszeit, und auch sein Roman Tyll stand monatelang auf den Bestsellerlisten und gelangte auf die Shortlist des International Booker Prize. Daniel Kehlmann lebt in Berlin.
Bildquelle: Beowulf Sheehan